MiG 29 - Fulcrum
 

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Mikojan Gurewitsch - MIG 29 Fulcrum  

 

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- MIG 29 UB -

 

 

Maßstab 1 : 8

Länge 2,06 m - Spannweite 1,46m

Für zwei Turbines mit jeweils 50N bis 70N oder eine Turbine ab 120N mit Hosenrohr,

ein Umbausatz auf Einsitzer ist in Vorbereitung.

 

 

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Unsere  MIG 29 wird gegen Ende 2008 erhältlich sein.

besuchen Sie diese Seite öfters um

über den neuesten Stand zu erfahren.

 

Mikojan Gurewitsch MIG 29 - Fulcrum

- Hintergrundinformationen zum Original -

1972 begann man sich in der Sowjetunion Gedanken über eine neue Jägergeneration zu machen. Auslöser waren die Projekte F-X und LWF der USA, der späteren McDonnell Douglas F-15 und General Dynamics F-16.

Die Programme "Fortgeschrittenes Frontjagdflugzeug" (PFI) und "Fortgeschrittener leichter Massenjäger" (PLMI), später als "Leichtes Frontjagdflugzeug" (LPFI) bezeichnet, wurden ins Leben gerufen.

Mit dem Programm PFI sollte ein Jäger geschaffen werden, der Bomber über weite Entfernungen eskortieren sollte und bei Bedarf in der Lage war, in kleinen Gruppen weite Streifzüge bis zu 300 km tief über gegnerischen Gebiet durchzuführen. Deshalb musste der PFI über eine hohe Reichweite verfügen und in der Lage sein jeden bekannten und zukünftigen Jäger des Westens zu schlagen. Das Programm PLMI (bzw. LPFI) zielte dagegen auf einen leichten , in großen Stückzahlen zu bauenden Jäger, der die Deckung der eigenen Bodentruppen und des Hinterlandes übernehmen sollte. Daraufhin wurden die Entwürfe der Suchoj Su-27 (Projekt T-10-1 und Projekt T-10-2; nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen Prototypen T-10-1 bzw. T-10-2),  Mikojan-Gurewitsch MiG-29 und der Jakowlew Jak-45 und Jak-47 eingereicht. Nach Vergleich der Entwürfe entschied man sich bereits zwei Monate später für die Suchoj Su-27 (Projekt T-10-1) als PFI und für die Mikojan-Gurewitsch MiG-29 als PLMI (bzw. LPFI).

Im Jahr 1970 gab es Überlegungen im OKB Mikojan-Gurewitsch für einen Nachfolger der MiG-23, unter anderem verbesserte MiG-23-Entwürfe und ein radikaler Neuentwurf. Dieser Neuentwurf, die spätere MiG-29, gewann dann auch die Ausschreibung PLMI (bzw. LPFI). Der erste Prototyp 9.11 hatte am am 06.10.1977 seinen Erstflug. Der Serienbau der MiG-29 begann 1982 und die ersten Maschinen erreichten 1983 die sowjetischen Luftstreitkräfte. Die MiG-29 kann von Feldflugplätzen aus operieren und mehrere Luftziele, darunter auch in geringer Höhe fliegende, erfassen und bekämpfen. 1984 begann die Entwicklung einer Version mit höherer Schlagkraft gegen Bodenziele. Die erste große Überarbeitung war die Entwicklung des Mehrzweckkampfflugzeug MiG-29M. Mangels staatlicher Mittel wurde die Erprobung kurz vor dem Ende abgebrochen. Als Alternative wurde die MiG-29S auf der Basis der älteren Versionen der MiG-29 (9.12 und 9.13) geschaffen. Parallel entwickelte man die trägergestützte Version MiG-29K. Mit der MiG-29SMT-2 entstand die dritte Generation der MiG-29. Die MiG-29 wurden unter anderem nach Bulgarien, Nordkorea, Kuba, Deutschland, Indien, Iran, Irak, Jemen, Jugoslawien, Malaysia, Polen, Rumänien, Syrien, Tschechoslowakei und Ungarn exportiert. Bis jetzt wurden über 1.500 Exemplare aller Versionen der MiG-29 gebaut.

 

FLUGZEUGDATEN

- Länge 17,32 m (16,28 ohne Staurohr)
- Spannweite 11,36 m
- Höhe 4.73 m
- Flügelfläche 38,056 m2
 

- Leergewicht 11.600 kg
- Maximales Abfluggewicht 20.500 kg
- zwei Klimow RD-33 mit je 81,4 kN Schub

LEISTUNGEN

    - Höchstgeschwindigkeit 2.400 km/h in 11.000 m
    - Steigrate 300 m/s  (18000 m/min)
    - Dienstgipfelhöhe 18.000 m
    - max. Reichweite 3.500 km

 

BEWAFFNUNG

    - eine Grjazew-Schipunow 30-mm-Kanone GSch-301 (9A-4071K);

- Waffenzuladung bis 4.000 kg an sechs Unterflügelstationen und eine unter dem Rumpf für einen Zusatztank

    - max. zwei R-27ER/ET Langstrecken-Luft-Luft-Raketen

    - max. vier R-27R/T Mittelstrecken-Luft-Luft-Raketen

    - max. sechs Kurzstrecken-Luft-Luft-Raketen R-73

    - bis zu vier Luft-Boden-Raketen Ch-29L/T (laser- bzw. fernsehgelenkt)

    - Antiradar-Raketen Ch-31P

    - Antischiffs-Raketen Ch-31A oder Ch-35

    - laser- bzw. optisch gelenkte KAB-500L/KR Bomben

    - Zusatztanks

    - EloKa- und Aufklärungsbehälter




 

 

 

 

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