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TOP 100 Jetmodelle by RO-Jets

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Ro-Jets Jetmodelle und mehr

 

Modellflugzeuge - Fakten und Geschichte

Modellflugzeuge sind kleine Flugzeuge, meist verkleinerte Versionen grosser Vorbilder. Modellbau und Modellflug als Hobby ist weit verbreitet seit den 30er Jahren. Flugmodelle werden unter Einsatz verschiedenster Materialien gebaut, unter anderem Balsaholz, glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK), Sperrholz, Styropor und anderen Materialien. Es kann eine große Anzahl verschiedener Typen, vom einfachen Segler bis zu genauestens nachgebauten Scale-Modellen, gebaut werden.
Man unterscheidet zwischen Standmodellen und fliegenden Modellen, wobei die Bautechniken völlig verschieden sind.

R/C oder Funkfernsteuerung
Funkfernsteuerung wird seit dem zweiten Weltkrieg benutzt.  Die deutsche Luftwaffe entwickelte die ersten funkferngesteuerten Gleitbomben. Allerdings war wegen der Größe und des Gewichtes der Komponenten ein Einsatz im Hobbybereich undenkbar. In den 80er Jahren wurden Computerchips durch die weltweite Produktion von Personal Computers erschwinglich. Diese Chips waren klein und leicht genug um Funkfernsteuerungen für Miniaturmodelle zu bauen.
Bevor Funkfernsteuerungen erschwinglich waren wurden in den 50er Jahren Modelle mit Verbrennungsmotoren gebaut die über Kontroll-Leinen gesteuert wurden, die sogenannten Fesselmodelle. Der Modellpilot muss sich beim Fesselflug um die eigene Achse drehen während das Modell an der Leine Kreise um ihn fliegt.
Funkfernsteuerungs-Systeme bestehen aus 3 Hauptkomponenten:

 1. Der Sender mit den Steuerknüppeln, Schaltern und Drehreglern mit dem das Modell vom Piloten  gesteuert wird.

 2. Der Empfänger im Modell der die Steuersignale vom Sender empfängt und an die Servos 

      weitergibt.

 3. Die Servos die die Befehle des Empfängers in mechanische Bewegungen umwandeln.

 

In den letzten Jahren haben Elektronische Geschwindigkeitsregler (ESC) die alten  Hochlast-Potentiometer ersetzt. Sie bestehen komplett aus elektronischen Bauteilen, brauchen keine Servos und haben keine bewegten Teile. .
In der 80ern entwickelte Futaba die erste Drehknopfsteuerung für Modellautos.
Heute sind abertausende RC Modelle erhältlich. Die meisten sind Kinderspielzeug. Der Unterschied ist daß Hobby Funkfernsteuerungen im Gegensatz zu denen in Spielzeug leistungsfähiger und modular aufgebaut sind. Die Hobby-Funkfernsteuerung kann einfach von einem Modell ins andere eingebaut und angepasst werden, was bei Spielzeugfernsteuerungen nicht möglich ist. .
Modelle aus dem Modellbau können im Gegensatz zu Spielzeug vom Modellbauer angepasst und  fein eingestellt werden wie die echten Vorbilder.
 

Der Bau von Flugmodellen
Flugmodelle werden nach den gleichen Prinzipien wie manntragende Flugzeuge gebaut. Ihre Bauweise unterscheidet sich deshalb von der Bauweise der Standmodelle.Viele Bautechniken sind von grossen Flugzeugen übernommen, so wie die Gitterstabbauweise bei der die Konturen aus einem Stabgerüst das mit leichtem Stoff bespannt wird um eine leichte und dennoch luftdichte Konstruktion zu erstellen. Anstatt Stoff wird häufig auch Papier oder spezielle Kunststoff-Folie verwendet die mit einem Bügeleisen aufgezogen wird. Diese Folie schrumpft unter Wärmeeinwirkung und ist gleichzeitig mit einem Schmelzkleber beschichtet. Auf diese Weise verklebt die Folie mit der Holzkonstruktion.

Selbstgebaute Flugmodell-Rümpfe bestehen meistens aus Holzleisten und Spanten, die Tragflächen werden in Holm- und  Rippenbauweise hergestellt und beplankt. Manche Tragflügel werden auch aus Styropor beplankt mit Holz hergestellt. Als Beplankung eignet sich neben Balsaholz sehr gut Abachi-Furnier. Diese Bauweise ist schwerer als vergleichbare Holm- Rippenbauweise und findet meistens bei größeren Modellen und Motormodellen Anwendung.

Die leichtgewichtigsten Modelle sind die Saalflugmodelle. Sie sind meist aus dünnen Balsaholz-Leisten und Kohlefaser gebaut und mit Mikrofilm bespannt. Mittlerweile haben die sogenannten Foamies den Siegeszug angetreten. Dies sind meistens geschäumte Fertigmodelle aus leichtem Styropor die je nach Anwendung auch mit Kohlefaserbauteilen verstärkt sein können. Viele dieser Modelle sind aufgrund ihres geringen Gewichtes sehr bruchunempfindlich und dadurch für Anfänger geeignet.

Flugmodelle können Eigenkonstruktionen sein, nach Plänen gebaut werden oder aus Bausätzen zusammengebaut werden. Pläne sind eher für fortgeschrittene Modellbauer geeignet da die Bauteile selbst besorgt und hergestellt werden müssen. Bausätze enthalten meistens die Baumaterialien und auch eine detaillierte Bauanleitung um das Modell zu erstellen. Der Bau eines Flugmodells nach Plänen oder aus einem Baukasten kann sehr arbeitsintensiv sein, der Modellbauer verbringt viele Stunden das Flugzeug zusammenzubauen, auszurichten, zu bespannen und die Steuerflächen einzustellen. Werkzeuge sind im Bausatz nicht enthalten und müssen vom Modellbauer beschafft werden. Ein einziger Baufehler kann die ganze Arbeit zunichte machen .
Aus diesen Gründen bevorzugen ungeübte Modellbauer die sogenannten ARF Flugmodelle (Almost Ready to Fly). Im Vergleich zu einem konventionellen Bausatz sind diese sehr weit vorgefertigt, der Zusammenbau beschränkt sich im Allgemeinen auf den Einbau der Funkfernsteuerung. In neuerer Zeit werden auch sogenannte RTF (Ready To Fly) Flugmodelle angeboten. Allerdings halten viele Modellbauer den Bau des Modells für den Kern ihres Hobbys.

Segelflugmodelle
Segelflugmodelle sind Flugmodelle ohne eigenen Antrieb. Sie werden mit der Hand, mit einem Gummiseil, einer Winde oder im Flugzeugschlepp hinter einem Motormodell gestartet. Als motorlose Flugzeuge fliegen Segelflugmodelle im Aufwind eines Hanges oder auf der Ebene unter Ausnutzung thermischer Aufwinde genau wie die großen Vorbilder.

Es hängt viel vom Geschick des Piloten ab wie lange das Segelflugmodell in der Luft bleibt. Ein geschickter Pilot kann ein Modell so lange der Aufwind anhält in der Luft halten.
Segelflugmodelle fliegen nach dem Prinzip des thermischen Aufwindes. Nachdem diese Aufwinde nur indirekt durch die Reaktion des Modells auf die Luftströmung wahrgenommen werden können ist Modellsegelflug eine große Herausforderung für den Piloten.

Motorgetriebene Modellflugzeuge
Motormodelle haben eine interne Antriebsquelle um das Modell durch die Luft zu bewegen. Eine der ältesten Methoden ist der Gummimotor; ein langes Gummi wird vor dem Start verdrillt und gibt dann die Energie auf den Propeller frei. Der Gummimotorantrieb ist der verbreitetste Modellantrieb und wird vom Kinderspielzeug bis zum Wettbewerbsmodell eingesetzt.
Der Gummimotorantrieb ist sehr einfach aufzubauen, allerdings ist die Antriebszeit sehr kurz und die Leistung nimmt exponential zur Zeit ab.
Es kann auch CO2-Gas zum Antrieb von speziellen CO2-Motoren eingesetzt werden. Solche Motoren sind geeignet für leichte RC-Modelle. Motoren werden unter anderem von den Firmen Gasparin und Modella hergestellt.

Verbrennungsmotoren
Der verbreitetste Antrieb für größere und schwerere Modellflugzeuge ist der Glühkerzenmotor. Glühkerzenmotoren sind ähnlich aufgebaut wie Benzinmotoren, nur viel einfacher zu betreiben. Die einfachste Form des Glühkerzenmotors ist die Zweitaktausführung mit einer Glühkerze zur Kraftstoffverbrennung und einer Externen Batterie zur Heizung der Glühkerze. Als Treibstoff dient langsam verbrennender Methylalkohol , Nitromethan und Schmieröl, entweder Rizinusöl oder synthetisches Öl. Glühkerzenmotoren werden nach Hubraum angeboten, die Motorenbezeichnungen lehnen sich an den Hubraum in Kubik Zoll an . Hubräume zwischen 0,16 ccm und 25 ccm sind gebräuchlich. 
Nicht alle Modellmotoren verwenden Glühkerzen. Es gibt auch Dieselmotoren die früher in Europa sehr populär waren. Sie arbeiten ebenso mit Vergasern, haben aber eine einstellbare Kompression und laufen mit einem leichtentzündlichen Gemisch aus Äther, Petroleum und Schmieröl. Sie werden vorzugsweise bei Dauerwettbewerben eingesetzt, da der Treibstoff eine höhere Energiedichte hat.


Verbrennungsmotoren werden auch mit größeren Hubräumen zu höheren Preisen hergestellt. Es gibt außerdem auch Viertaktmotore, Mehrzylindermotore und sogar funkengezündete benzingetriebene Modellmotoren. Verbrennungsmotoren verursachen Lärm und Emissionen. Alle Verbrennungsmotoren brauchen regelmäßige Wartung.


Strahl- and Raketentriebwerke
Miniatur-Strahlturbinen werden seit neuestem in Flugmodellen eingesetzt. Diese Triebwerke sind  nicht vereinfachte Konstruktionen von großen Flugzeugturbinen, im Gegenteil es sind eigenständige Konstruktionen. Die ersten Turbinen für Modellflugzeuge kamen in den 80er Jahren auf. Erst seit kurzen werden diese Turbinen in Serie produziert und zum Verkauf angeboten. Der Bau von Turbinen erfordert besondere Techniken und höchste Präzision, die Turbine erfordert konstante Wartung. Turbinenmodelle sind die Hingucker auf jedem Flugtag, da sie bei einem naturgetreuen Jetsound mit hohen Fluggeschwindigkeiten bestechen.
Staustrahltriebwerke, die nach dem Prinzip des V-1 Antriebes aus dem 2. Weltkrieg arbeiten sind auch schon eingesetzt worden. Staustrahltriebwerke sind allerdings sehr laut und verbrauchen sehr viel Treibstoff. Sie werden sehr selten eingesetzt.
Raketenmotoren werden manchmal zum Start von Segelflugmodellen eingesetzt. Allerdings sind sie nicht populär, da der Kauf von Treibsätzen aufgrund den Bestimmungen in vielen Ländern schwierig ist.

Elektrischer Antrieb
 Die ersten elektrisch angetriebenen Modellflugzeuge wurden von Bürstenmotoren und Nickel-Cadmium (NiCd) Akkus angetrieben. Flugzeiten waren zwischen 5 und 10 Minuten. Neuere Antriebe bestehen aus bürstenlosen Elektromotoren und Nickel-Metallhydrid  (NiMH) oder seit neuestem mit Lithiumpolymer (LiPoly) Akkus angetrieben. Mit diesen neuen Technologien werden Flugzeiten erreicht die die von gleichwertigen Glühkerzen-Motor getriebenen Flugmodellen übertreffen. Solarantrieb wird mittlerweile für Modellbauer erschwinglich. Der Solarflugrekord liegt derzeit bei 48 Stunden und 16 Minuten, erreicht im Juni 2005 in Kalifornien.

Elektrischer Modellflug wurde in den 70er Jahren erprobt, konnte sich aber wegen der hohen Kosten nicht durchsetzen. In den frühen 90ern wurde die Idee neu aufgenommen, da inzwischen die Preise für Motoren und Akkus gefallen waren und die Akkus wesentlich verbessert wurden. Im Parkflyer und im 3D Markt wird mittlerweile fast ausschließlich Elektroantrieb verwendet, da der Elektroantrieb einfacher, leiser, sauberer und wartungsfreundlicher ist als Glühkerzenantrieb. Die 3D Flieger schätzen die fast verzögerungslose Beschleunigung des Elektroantriebs. Der Umbau mittlerer und Großer Motorflugzeuge von Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb ist leider immer noch zu teuer. Die Piloten dieser Flugmodelle bevorzugen aber sowieso den Sound und den Geruch eines Verbrennungsmotors.



Luftschrauben
Die meisten motorgetriebenen Modellflugzeuge erzeugen den benötigten Schub mit einem Propeller.
Die Abmessungen und die Anordnung des Propellers geht wie bei großen Flugzeugen ins Flugzeug-Design ein. Im Allgemeinen erzeugt ein großer Propeller mit einer hohen Steigung mehr Schub bei niedrigen Geschwindigkeiten, ein kleiner Propeller mit wenig Steigung gibt Schub zugunsten höherer Endgeschwindigkeit auf. Der Modellbauer kann aus einer Vielfalt von Propellern wählen um die Flugeigenschaften des Modellflugzeuges zu beeinflussen. Ein falsch gewählter Propeller beeinflussst die Flugleistungen negativ. Modellflugzeug-Propeller werden normalerweise nach Durchmesser x Steigung bezeichnet, ein Propeller mit der Bezeichnung 3 x 5 hat demnach einen Durchmesser von 5 Zoll bei einer Steigung von 3 Zoll. Die Steigung ist die Distanz die der Propeller in einem festen Medium pro Umdrehung zurücklegen würde. Ein weiterer Parameter ist die Blattanzahl.  Der Propeller wir meist direkt auf der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors oder dem Läufer des Elektromotors befestigt (Direktantrieb)
Mit meist einstufigen Getriebeuntersetzungen wird die Drehzahl reduziert und das Drehmoment proportional erhöht. Untersetzungen werden bei großen Flugmodellen und Flugmodellen mit übergroßen Luftschrauben eingesetzt. So wird die optimale Motordrehzahl an die optimale Luftschraubendrehzahl angepasst. Untersetzungen sind bei Elektromodellen gebräuchlich, werden aber selten bei Verbrennern eingesetzt.
Manche Modellflugzeuge haben einen Impeller-Antrieb anstatt eines Propellers. Der Impeller-Antrieb ist eine Einheit von einem mehrblättrigen Propeller eingebaut in einem Strömungskanal. Im Vergleich zum Propeller liefert ein Impeller mehr Schub pro Flächeneinheit. Impeller findet man bei Scale Jet Modellen wo sie den Turbinenantrieb optisch simulieren. Impeller finden auch bei anderen Modellen Anwendung.
In Jets ist die Modellturbine ein Fertigteil ohne vom Modellbauer austauschbare Teile. Das Turbinenlaufzeug rotiert mit bis zu 150000 Umdrehungen pro Minute und sollte von der Fabrik eingestellt werden.

Zuletzt gibt es noch Ornithopter die keine Luftschraube verwenden. Ornithopter schwingen mit den Flügeln ähnlich wie Vögel und erzeugen damit Vor- und Auftrieb.

Die Flugeigenschaften eines Modellflugzeuges hängen von Größe und Geschwindigkeit ab. Der Widerstand ist normalerweise bei niedrigen Reynolds-Zahlen größer, deshalb brauchen Flugmodelle meist größere als maßstabsgetreue Luftschrauben.
Die Machzahl hängt von der Geschwindigkeit ab. Die Komprimierbarkeit der Luft ist nur im Bereich um und oberhalb der Schallgeschwindigkeit wichtig, also kann der Unterschied zwischen Machzahl  eines langsamen Flugzeugs und einem kleinen Modell vernachlässigt werden. Jetmodelle sind allerdings keine effizienten Flugmodelle, da die spitzen Nasen und zurück gepfeilten Flügel, die beim Original den Widerstand bei hohen Geschwindigkeiten verringern, beim langsamen Modell zusätzlichen Widerstand erzeugen.
Auch das Drehmoment ist abhängig vom Maßstab. Das Drehmoment ist  proportional zur Hebelarmlänge das Trägheitsmoment proportional zum Quadrat des Hebelarms, das heißt je kleiner das Model desto schneller reagiert das Modell auf Steuerbefehle. Statische Stabilität, Widerstand gegen plötzliche Fluglage-Änderungen ist ein Muss für alle Modellflugzeuge und normalerweise auch für manntragende Flugzeuge, dynamische Stabilität ist ein Muss für alle Flugzeuge. Ausgenommen sind Kampfflugzeuge.


R/C Flugzeugtypen
Es gibt viele Arten funkferngesteuerter Modellflugzeuge. Für Anfänger sind die Parkflyer und Trainer-Modelle , Fortgeschrittene versuchen sich an Glühkerzen-Motor getriebenen Modellen, größeren Elektromodellen und Seglern. Experten fliegen Jets, Pylon Racer, Hubschrauber und andere Hochleistungs- und Wettbewerbsmodelle die eine Herausforderung für sie darstellen.

 

Parkflyers und Trainers
Parkflyers sind wie der Name schon sagt kleine einfach zu fliegende Elektromodelle. Sie sind auf den durchschnittlichen Piloten ausgelegt und benötigen wenig Platz zum Fliegen. Sie sind preiswert und einfach zu fliegen. Trainer sind ähnlich konzipiert wie Parkflyer, sie sind größer und normalerweise von einem Verbrennungsmotor angetrieben. Sie benötigen ein größeres Fluggelände.


Scale und Sportflugmodelle
Modelle wie Diabolo, Zlin50, CAP, Mini Funtana, etc. sind größere Kunstflugmaschinen. Diese Kunstflugmaschinen sind ebenso wie Scale und Sportmodellflugzeuge größere Modelle, die mit Verbrennungsmotoren angetrieben werden. Sie sind teurer als die Anfängermodelle und benötigen einen geübten Piloten.

Segelflugmodelle
Segelflugmodelle haben im allgemeinen keinen Antrieb. Sie steigen unter Ausnutzung des natürlichen Aufwindes am Hang oder in der Ebene unter Ausnutzung thermischer Aufwinde.

Jets
Jetmodelle sind relativ teuer, sie werden von Impellerantrieben oder von Kleinstturbinen angetrieben. Diese Modelle erreichen Geschwindigkeiten von über 300 km/h. Piloten brauchen sehr gute Reflexe und teure Ausstattung. Sie sind normalerweise den Experten vorbehalten.

Rennmodelle
Rennmodelle sind kleine Propellermodelle die um einen Kurs mir 2, 3 oder 4 Pylonen fliegen. Sie sind schwer zu sehen und über 200km/h schnell.

Hubschrauber
R/C Hubschrauber sind eine eigenständige Klasse von Modellflugzeugen, da sie sich in Bau Aerodynamik und Flugschulung sehr von den Flächenflugzeugen unterscheiden. Erfahrene Modellpiloten wechseln oft von normalen Modellen zu Hubschrauber- und Jetmodellen um sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Modellflugzeug - Eigenschaften

Tragflächenanordnung

Hochdecker
Die am einfachsten zu fliegenden Flugzeuge sind die Hochdecker. Beim Hochdecker ist die Tragfläche auf oder über dem Rumpf meist in Verbindung mit  ein- oder mehrfacher V-Form. Die meisten Trainer sind so konstruiert.
Hochdecker haben ihren Schwerpunkt unterhalb der Tragfläche und verhalten sich sehr stabil. Meistens kehren diese Flugmodelle ohne fremde Hilfe aus instabilen Fluglagen in eine stabile Fluglage zurück. Aufgrund der Tragflächenform und höherem Widerstand sind die Hochdecker langsamer und nicht so kunstflugtauglich wie Mittel- und Tiefdecker. Typische Vertreter dieses Flugzeugtyps sind die Cessna 152, Cessna 172 und die Piper Cub.

Tiefdecker
Tiefdecker sind schwieriger zu fliegen da der Schwerpunkt über der Tragfläche liegt. Die meisten besitzen etwas V-Form um die Fluglage stabiler zu machen.
Tiefdecker sind durch die Gewichtsverteilung und Tragflächenposition sehr manövrierfähig. Die meisten Kampfflugzeuge des zweiten Weltkriegs und viele moderne Passagier- und Geschäftsflugzeuge sind Tiefdecker.

Mitteldecker
Mitteldecker sind die am schwierigsten zu fliegenden Flugzeuge. Ihre Tragflächen sitzen im Schwerpunkt. Dadurch werden nur sehr geringe Steuerausschläge benötigt. Die meisten Mitteldecker haben vollsymmetrische Profile und keine V-Form, sie fliegen in jeder Fluglage nahezu neutral. Mitteldecker sind meistens Militärjets und Kunstflugmaschinen, niemals Anfängermaschinen. Aufgrund der Symmetrie kehren sie nicht von alleine in eine stabile Fluglage zurück.

Kanäle
Die Anzahl der Kanäle gibt an wie viele Funktionen des Flugmodells kontrolliert werden. Normale Motormodelle werden über 3 bis 4 Kanäle gesteuert.:

Querruder - rollen.
Höhenruder - ziehen und drücken.
Motordrossel oder elektronischer Geschwindigkeitsregler bei Elektromodellen

Seitenruder - gieren (links und rechts).


Weitere Kanäle können zur Ansteuerung des Fahrwerks, Landescheinwerfer, Bombenabwurf-Mechanismen, Kameras und anderen Funktionen verwendet werden.

Die Querruder bewegen sich normalerweise entgegengesetzt. Allerdings werden die Querruder öfters mit einer weiteren Funktion gemischt. Zum Beispiel werden beide Querruder als Landeklappen nach unten bewegt (Flaperons) oder beide nach oben (Spoilerons). Bei vielen Deltas wie z.B. der Concorde werden die Querruder mit der Funktion des Höhenruders gemischt (Elevons). Es gibt auch Modellflugzeuge, meistens Jetmodelle, bei denen die beiden Höhenruderhälften mit der Querruderfunktion gemischt werden (Tailerons).
Bei kleineren Motormodellen sind drei Kanäle gebräuchlich. Dabei werden entweder Querruder oder Seitenruder nicht angesteuert. Ohne Seitenruder werden Kurven durch rollen und anschließendem ziehen mittels Höhenruder eingeleitet. Ohne Querruder muss die Tragfläche über eine ausreichende V-Form verfügen. Viele Trainer und elektrische Park-Flyer fliegen mit dieser Technik.
 

 

 

 

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